Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suchterkrankten
Ein geschützter Raum für Austausch, Verständnis und neue Kraft
Eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suchterkrankten zu starten, war seit meiner Ausbildung immer mein Ziel – mein Herzensprojekt.
„Red ma drüber – daun wird’s leichter.“
Dieser Satz ist aus meiner eigenen Lebensgeschichte gewachsen.
Ich bin selbst Angehörige eines suchtkranken Menschen und habe über viele Jahre erlebt, wie stark Sucht das gesamte Umfeld belastet. Diese Zeit führte mich selbst in eine schwere Depression – bis ich durch systemische Begleitung Schritt für Schritt zurück ins Leben fand.Heute ist die mir nahestehende Person nicht mehr substanzabhängig. Diese Entwicklung erfüllt mich mit Dankbarkeit – und mit tiefer Überzeugung, dass Veränderung möglich ist.
Als psychosoziale Beraterin und systemischer Coach begleite ich Erwachsene und insbesondere Angehörige suchtbetroffener Menschen. Ich unterstütze dabei, Stress frühzeitig zu erkennen, Burnout vorzubeugen und in herausfordernden Situationen wieder handlungsfähig zu werden.
Meine Arbeit ist geprägt von Wertschätzung, Klarheit und der tiefen Überzeugung:
Niemand muss diesen Weg alleine gehen.
Warum eine Selbsthilfegruppe?
Ich weiß, wie wichtig es ist, einen Raum zu haben, in dem alles ausgesprochen werden darf – ohne Scham, ohne Schuld, ohne Bewertung.
„Hilfe wird man sich eher suchen, wenn man nicht verurteilt wird.“
Beer, I. (2021). Bis einer stirbt: Drogenszene Internet. Carlsen Verlag.
Genau diesen Raum möchte ich mit dieser Selbsthilfegruppe schaffen.
Ziel meiner Arbeit
Mein Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis und die Kommunikation zwischen Suchterkrankten und ihren Angehörigen zu verbessern.
Dabei arbeite ich unter anderem mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg, um:
- Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken
- Bedürfnisse zu erkennen
- neue, respektvolle Kommunikationswege zu eröffnen
Was bieten die Treffen?
- Monatliche Treffen (Dauer ca. 1,5–2 Stunden)
- Gespräche, Erfahrungsaustausch und Bearbeitung aktueller Themen
- Vertrauliche und geschützte Atmosphäre
- Beratung und Begleitung durch erfahrene diplomierte psychosoziale BeraterInnen
- Gegenseitige Impulse zur Bewältigung der eigenen Situation
- Bei jedem Treffen wird ein konkretes Thema bearbeitet
Die positive Wirkung von Selbsthilfegruppen ist bereits wissenschaftlich bestätigt.
Meine Erfahrung prägt meine Arbeit
Meine eigene Geschichte hat mir gezeigt:
Niemand muss diesen Weg alleine gehen.
Es ist möglich, wieder Kraft zu schöpfen.
Und manchmal beginnt alles mit einem Gespräch.
Heute ist es mein Herzensanliegen, meine Erfahrungen, mein Wissen und meine Haltung weiterzugeben – damit aus Überforderung Stabilität werden kann und aus Hoffnungslosigkeit neue Perspektive entsteht.
Angehörigentreffen
jeden letzten Dienstag im Monat
Dierzerstrasse 2/8, 4560 Kirchdorf a. d. Kr.,
Obergeschoss Raum 3, ab 19:00 Uhr
die nächsten 3 Termine
| Di, 31.03.26 | Di, 28.04.26 | Di, 26.05.26 |
Bitte um Anmeldung: +43 660 2947855 – What´s App, Telefonisch oder per email
spontan Entschlossene Jederzeit gerne
Unkostenbeitrag: € 10,–/pro Person