Prävention/Beratung: € 55,– (50min.)
5er Block Suchtbegleitung: € 250,– (5x 50min.) – Termine frei wählbar im eigenen Tempo
Anmeldung telefonisch: +43 660 2947855 oder per email: andrea@redmadrueber.at
Für wen ist das gedacht?
- Angehörige von Menschen mit Suchterkrankung (Co-Abhängigkeit)
- Menschen mit Suchterkrankung, die den Wunsch haben, ihre Sucht zu verändern oder zu beenden
Was kann ich mir darunter vorstellen?
In der Suchtberatung schauen wir gemeinsam auf die Hintergründe und Zusammenhänge einer Suchtentwicklung. Dabei geht es nicht nur um das aktuelle Verhalten, sondern auch um die persönlichen Lebensgeschichten dahinter. Oft spielen dabei unerfüllte Bedürfnisse und prägende Erfahrungen aus früheren Lebensphasen eine wichtige Rolle.
Mit Hilfe von Biografiearbeit und Genogrammarbeit können wir diese Erfahrungen behutsam sichtbar machen, besser verstehen und gemeinsam einordnen.
Sucht ist eine Erkrankung die sich nicht durch Disziplin behandeln lässt.
Prävention – „Salutogenese“ von Aaron Antonovsky – Gesundheitsförderung
Co-Abhängigkeit
Co-Abhängigkeit ist ein psychologisches Muster, das häufig bei Angehörigen von Suchtkranken auftritt. Sie beschreibt eine Verstrickung in das Leben und Verhalten eines anderen Menschen, meist eines Suchtkranken, bei der die betroffene Person ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle zugunsten des Süchtigen zurückstellt. Diese Dynamik führt dazu, dass sich der Co-Abhängige in einem ständigen Zustand der Aufopferung, Kontrolle und emotionalen Belastung befindet. Die Co-Abhängigkeit kann sich auf viele Formen von Sucht beziehen, sei es Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, Spielsucht oder andere Verhaltensabhängigkeiten.
Wie komme ich heraus:
1. Sich der eigenen Verstrickung bewusst werden.
2. Therapie
3. Selbsthilfegruppen besuchen oder Unterstützung durch andere Co-Abhängige.
4. Erlernen gesunder Grenzen – sowohl für den Co-Abhängigen selbst, als auch im Umgang mit dem Süchtigen.
5. Akzeptieren, dass man die Sucht eines anderen Menschen nicht kontrollieren kann und dass die Verantwortung für das Verhalten des Süchtigen bei diesem selbst liegt.
6. Selbstfürsorge ist ebenfalls entscheidend. Co-Abhängige dürfen lernen, sich selbst an erste Stelle zu setzen und ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu respektieren. Dies kann durch persönliche Therapie, Achtsamkeitspraktiken oder auch durch das Aufbauen eines unterstützenden sozialen Netzwerks geschehen.